Über allem steht Schuld: warum dich Muttersein in diesem Bezug so fertig macht (und nicht der Alltag)

„Jetzt ist der dritte Tag, wo ich nichts Gescheites mit ihm getan habe.“ Und zack ist es nicht mehr ein Tag, an dem du halt mal müde bist. Es ist eine innere Horror-Zukunft. "Paul wird erwachsen werden und sagen: „Meine Mama war immer grantig.“ Das ist der Moment, wo ich in der Praxis sage: Hier steht über allem Schuld. Nicht „du bist zu empfindlich“. Nicht „du musst dich besser organisieren“. Schuld. Diese klebrige, alte, schwere Schuld, die sich wie Wahrheit anfühlt,…

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„Es macht nichts an der Liebe“: Wie du aufhörst, Stimmung mit Bindung zu verwechseln

Das ist der Satz, der in deinem System ein neues Kapitel aufmachen kann: „Es macht nichts an der Liebe.“ Weil viele feinfühlige Frauen genau das nicht gelernt haben. Sie haben gelernt: die Stimmung kippt = Liebe ist unbeständig. Und dann wird aus jeder Laune ein inneres Problem: „Mag der mich heute?“ „Ist alles wieder gut?“ Das ist nicht Beziehung. Das ist ein altes Überlebensprogramm. Wenn Liebe stimmungsabhängig war, wird dein Nervensystem zum Scanner. WICHTIG Liebe ist kein Tagesbarometer. Liebe ist ein…

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Streit, schlechte Stimmung und sofort Schuld: warum dein Kind nicht „kaputt geht“, wenn es hier was mitbekommt

„Wenn Mama und Papa gestritten haben, war das für mich das Schlimmste.“ Sagte neulich eine meiner Klientinnen in der 1:1 Einheit. Und genau deshalb knallt das heute so: Sobald dein Partner grantig ist oder ihr diskutiert, geht in dir Alarm an: „Paul darf das nicht mitbekommen. Ich muss das reparieren. Damit haben wir ihm grad sicher geschadet.“ Du reagierst nicht nur auf heute. Du reagierst auf das, was du damals erlebt hast. WICHTIG Kinder brauchen nicht den totenstillen, absolut unaufgeregten und…

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„Ich vegetiere und hoffe, es ist gleich Feierabend“ warum das nicht Faulheit ist, sondern Schuld

„Eigentlich will ich mit ihm Laufrad fahren gehen. Und stattdessen lieg ich daheim, vegetiere und denke, hoffentlich ist gleich Feierabend. Ich pack´s heute einfach nicht, ich bin schlapp.“ Und dann kommt nicht Mitgefühl mit dir selber oder die Idee, dass du mal einen Gang runterschalten solltest, sondern: „Ich bin eine schlechte Mama.“ Das Problem ist selten die Couch oder deine benötigte Pause. Das Problem ist die Bewertung. Du bist krank, müde, dein Magen spinnt und statt dass du sagst „ich brauch…

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„Jetzt lass es doch kurz fertig denken“ – warum du dein Kind nicht ausdenken lässt (und wie du die Pause aushältst)

Du sitzt mit deinem Kind in einer Sitzung oder beim Gespräch. Jemand fragt dein Kind was. Dein Kind ist nicht „weg“. Es denkt. Es spürt. Es sucht Worte. Und du merkst: du hältst es kaum aus. Diese zwei Sekunden fühlen sich für dich an wie eine Ewigkeit. Und dann passiert’s: du antwortest für dein Kind. Nicht aus Arroganz. Nicht, weil du es klein machen willst oder ihm keine korrekte Antwort zutraust, das ist es nicht. Sondern weil dein Nervensystem Stille mit…

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eine schiefe Sockennaht, 3. mal Umziehen innerhalb von 2 Stunden, „wir müssen los“: warum dich das so stresst (und was wirklich dahinter steckt)

Es ist 7:38 Uhr. Ihr wollt raus. Ihr müsst raus. Weil du die Kindergartenrunde zeitig schaffen willst, um pünktlich bei der Arbeit anzukommen. Und dein Kind steht da und sagt: „Nein, Mama. Die Socke ist falsch. Umziehen, richten.“ Du merkst, wie du innerlich heiß wirst. Nicht, weil du böse bist, sondern weil dein System sofort auf „Zeitdruck“ schaltet und in dir schon ein Film vom zu spät Kommen, komischen Blicken im Kindergarten und vom "ich krieg das Mama sein nicht auf…

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Meistens ist nicht dein Kind das Problem, sondern der Stress in dir (und der ist heilbar)

Ich sag’s dir so, wie ich’s in meiner Praxis ständig sehe: Oft ist nicht das Kind „das Problem“. Oft ist der eigentliche Stress das, was in der Mama im Hintergrund läuft, weil ihr Nervensystem im Dauer-Alarm ist. Und dann wird aus einer schiefen Sockennaht eine Krise. Beispiel? Dein Kind will sich schon wieder umziehen. Zum dritten Mal. Die Naht von der Socke ist „schief“. Das Shirt kratzt. Die Hose fühlt sich „komisch“ an. Und in dir steigt dieser Druck hoch: Warum…

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Nach Konzert, Spielplatz oder Meeting: warum dein Akku danach so leer ist (und keiner versteht’s)

Du hattest einen netten Abend. Wirklich. Konzert war schön. Spielplatztreff war okay. Die anderen Mamas ganz nett. Meeting war sachlich. Und trotzdem fühlst du dich danach wie ausgerungen. Nicht traurig, nicht „depressiv“. Einfach: leer. Und wenn dann wer sagt „War doch eh nett“, könntest du ausrasten. Weil „nett“ nicht heißt „nährend“. Und weil du als feinfühlige Frau nicht nur das Gesagte hörst, sondern auch das Ungesagte. Du spürst Spannung. Erwartung. Masken. Unsicherheiten. Und du gleichst das oft unbewusst für den anderen…

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„Warum bin ich nachher so fertig?“ Wenn dein Nervensystem nach dem Wocheneinkauf meint, es war auf einem Techno-Konzert

Du wolltest nur schnell einkaufen. Oder kurz zum Spielplatz. Oder „eh nur“ das normale Wochen-Meeting noch rumbiegen. Und danach bist du so fertig, als wärst du drei Tage auf einem Festival gewesen. Nicht müde im Sinne von „ich könnt schlafen“, sondern leer, dünnhäutig und auch genervt. Und du denkst dir: Warum stellen sich andere nicht so an und ich bin nach einer Stunde Alltag am Anschlag? Ich sag’s dir direkt: Das ist nicht Schwäche. Das ist ein System, das sehr viel…

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„Ich war nur einkaufen“ – warum du dich danach trotzdem wie ein nasser Fetzen fühlst

„Ich war doch nur einkaufen.“ Und trotzdem kommst du heim, stellst die Sackerln ab und willst eigentlich nur noch: Tür zu. Ruhe. Niemand redet mit mir. Und dann kommt der Klassiker: schlechtes Gewissen, weil – so anstrengend war’s ja „eigentlich“ nicht. Doch. Für dein System war’s anstrengend. Nicht weil Einkaufen objektiv schlimm ist (früher hast du das sogar ganz ausgiebig und gern getan 😬), sondern weil du im Supermarkt zehn Dinge gleichzeitig machst, ohne dass es dir auffällt: du orientierst dich,…

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