„Ich vegetiere und hoffe, es ist gleich Feierabend“ warum das nicht Faulheit ist, sondern Schuld

„Eigentlich will ich mit ihm Laufrad fahren gehen. Und stattdessen lieg ich daheim, vegetiere und denke, hoffentlich ist gleich Feierabend. Ich pack´s heute einfach nicht, ich bin schlapp.“ Und dann kommt nicht Mitgefühl mit dir selber oder die Idee, dass du mal einen Gang runterschalten solltest, sondern: „Ich bin eine schlechte Mama.“ Das Problem ist selten die Couch oder deine benötigte Pause. Das Problem ist die Bewertung. Du bist krank, müde, dein Magen spinnt und statt dass du sagst „ich brauch…

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eine schiefe Sockennaht, 3. mal Umziehen innerhalb von 2 Stunden, „wir müssen los“: warum dich das so stresst (und was wirklich dahinter steckt)

Es ist 7:38 Uhr. Ihr wollt raus. Ihr müsst raus. Weil du die Kindergartenrunde zeitig schaffen willst, um pünktlich bei der Arbeit anzukommen. Und dein Kind steht da und sagt: „Nein, Mama. Die Socke ist falsch. Umziehen, richten.“ Du merkst, wie du innerlich heiß wirst. Nicht, weil du böse bist, sondern weil dein System sofort auf „Zeitdruck“ schaltet und in dir schon ein Film vom zu spät Kommen, komischen Blicken im Kindergarten und vom "ich krieg das Mama sein nicht auf…

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Nach Konzert, Spielplatz oder Meeting: warum dein Akku danach so leer ist (und keiner versteht’s)

Du hattest einen netten Abend. Wirklich. Konzert war schön. Spielplatztreff war okay. Die anderen Mamas ganz nett. Meeting war sachlich. Und trotzdem fühlst du dich danach wie ausgerungen. Nicht traurig, nicht „depressiv“. Einfach: leer. Und wenn dann wer sagt „War doch eh nett“, könntest du ausrasten. Weil „nett“ nicht heißt „nährend“. Und weil du als feinfühlige Frau nicht nur das Gesagte hörst, sondern auch das Ungesagte. Du spürst Spannung. Erwartung. Masken. Unsicherheiten. Und du gleichst das oft unbewusst für den anderen…

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„Warum bin ich nachher so fertig?“ Wenn dein Nervensystem nach dem Wocheneinkauf meint, es war auf einem Techno-Konzert

Du wolltest nur schnell einkaufen. Oder kurz zum Spielplatz. Oder „eh nur“ das normale Wochen-Meeting noch rumbiegen. Und danach bist du so fertig, als wärst du drei Tage auf einem Festival gewesen. Nicht müde im Sinne von „ich könnt schlafen“, sondern leer, dünnhäutig und auch genervt. Und du denkst dir: Warum stellen sich andere nicht so an und ich bin nach einer Stunde Alltag am Anschlag? Ich sag’s dir direkt: Das ist nicht Schwäche. Das ist ein System, das sehr viel…

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„Ich war nur einkaufen“ – warum du dich danach trotzdem wie ein nasser Fetzen fühlst

„Ich war doch nur einkaufen.“ Und trotzdem kommst du heim, stellst die Sackerln ab und willst eigentlich nur noch: Tür zu. Ruhe. Niemand redet mit mir. Und dann kommt der Klassiker: schlechtes Gewissen, weil – so anstrengend war’s ja „eigentlich“ nicht. Doch. Für dein System war’s anstrengend. Nicht weil Einkaufen objektiv schlimm ist (früher hast du das sogar ganz ausgiebig und gern getan 😬), sondern weil du im Supermarkt zehn Dinge gleichzeitig machst, ohne dass es dir auffällt: du orientierst dich,…

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Wenn du die Lasten anderer trägst: Geduld zuerst mit dir – dann wird deine Beziehung klar

Ramonas Thema neulich war so typisch für feinfühlige Frauen: Last. Nicht „ich bin ein Opfer“, sondern dieses stille ständige Mittragen. Du merkst, wie es den anderen geht. Du spürst Stimmungen. Du verstehst Gründe. Und irgendwann sitzt du da und denkst: „Warum bin ich so müde?“ Weil Verständnis ohne Grenze dich auslaugt. Und weil viele Frauen ihre größten Stärken zuerst bei allen anderen anwenden und bei sich selbst werden sie plötzlich streng, ungeduldig oder hart. Wenn du Geduld und Verständnis nur nach…

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Aus dem Herzen sprechen, statt im Kopf ein Zelt aufzuschlagen: Grenzen setzen ohne Fleischwolf

Eine meiner Sonnenhexen hat es neulich so treffend gesagt: dieser Fleischwolf. Du willst dich ausdrücken, du willst etwas klarstellen, du willst eine Grenze setzen und dein Kopf macht daraus eine 17-teilige Argumentationskette. Und während du noch formulierst und schönredest, ist der Moment schon vorbei. Das Problem ist nicht, dass du zu feig bist, sondern dass dein System glaubt, du müsstest es perfekt sagen, damit es sicher ist. Und Perfektionismus ist eine verdammt anstrengende Sicherheitsstrategie. Der Fleischwolf stoppt nicht, weil du mehr…

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Der Fleischwolf im Kopf: wie du ihn stoppst und wieder aus dir heraus sprichst

Du willst etwas sagen. Du spürst es sogar. Ganz eindeutig. Und trotzdem passiert dieser Klassiker: du lässt deine Worte nicht direkt in deinen Mund – du gehst in den Fleischwolf. Der Kopf dreht auf, du zerlegst, du erklärst, du machst es rund, du machst es passend und verständlich (für die anderen). Und am Ende sagst du entweder gar nichts oder etwas, das so nett ist, dass es niemanden stört. Nur dich. Wenn du feinfühlig bist, ist deine Denkerei nicht „zu viel“.…

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Lernen aus Mangel: Warum du dich trotz Wissen unsicher fühlst

Du hast schon so viel über Persönlichkeitsentwicklung, deinen Seelenweg & deine Gesundheit gelernt. Wirklich. Und trotzdem gibt’s diese Szene: Jemand stellt dir eine Frage und in dir kippt was. Nicht laut. Eher so ein inneres „Oh Gott, hoffentlich sag ich nix Falsches.“ Und danach denkst du: Ich brauch noch mehr Wissen. Das ist der Punkt, wo Lernen nicht mehr Lernen ist, sondern Beruhigung. Wie ein warmer Tee für dein Nervensystem – nur halt in Kursform. Kurz hilft’s. Und dann steht wieder…

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hochsensibel & wissenshungrig: Wann dein Dauer-Lernen dich nährt und wann es dich auffrisst

Du willst lernen. Du liebst es, zu lesen. Du willst es verstehen. Du willst sauber arbeiten, nicht irgendeinen halbgaren Blödsinn machen. Und gleichzeitig kennst du diesen Moment: Du sitzt auf der Couch, Laptop offen, zehn Tabs, ein Podcast nebenbei, ein Buch dazu mit 17 Eselsohren, um dir wichtige Stellen zu markieren. Aber in Wahrheit spürst du grade keine Freude dran, nur einen dumpfen Druck. Viele feinfühlige Frauen verwechseln Wissenshunger mit Sicherheit. Nicht weil sie dumm sind, sondern weil ihr System gelernt…

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